Tag 30/31: TRIEST

Wir sind dann mal am Ziel!

Unser rotes Schleifchen, das wir den ganzen Weg bis hier her getragen haben, hängt nun auch am Ortsschild von Triest, wie viele andere. Rot ist die Farbe, die in allen vier Landesflaggen vorkommt. Die rote Schleife am Rucksack steht symbolisch für den Weg zwischen Salzburg und Triest.

Vielen Dank euch allen fürs Mitlesen und die vielen motivierenden Kommentare!

Zum Schluss noch ein Bild von unsererm heutigen Küstenweg, die Strada Napoleonica:

Abends haben wir spontan noch eine kleine Müllsammelaktion am Hafen von Triest gemacht weil hier so viele PET Flaschen und Dosen rumlagen und hier sehr schnell ins Meer plumpsen. Aber auch Eisbecher- und Löffel, Riegelpapierchen und Glasscherben waren dabei.Die Initiative Beachcleaner.de  ist hier unser Vorbild. Herzlichen Dank an Anne Mäusbacher für die tolle Tasche an dieser Stelle!

Mehr über die Initiative von Anne könnt ihr hier erfahren

Morgen geht’s schon wieder heim.

Es war uns ein Vergnügen!

Vorerst gibt es jetzt erstmal keine Blogbeiträge mehr. Vielleicht bei der nächsten Reise.

Tag 28/31: Albana bis Gradisca d’Isonzo

Die Weinberge häufen sich. Immer öfter kommen wir an Weingütern der Collio Weine in Friaul-Julisch-Venetien vorbei. Vor allem ist das Gebiet hier für seine besonderen Weißwein-Cuvées bekannt.

Im Hintergrund sieht man übrigens im Bild oben sogar noch die Julischen Alpen.

Tim schmeckt vor allem das Gelato am Piazzo XXIV Maggio in Cormons.

In Gradisca d‘Isonzo treffen wir wieder auf die slowenische Soča, die jetzt Isonzo heißt.

Abends gibts wieder hausgemachte Pasta mit lokalem Weißwein!

Tag 27/31: Tribil Superiore bis Albana

Guten Morgen! Es regnet immer noch in Strömen…

Die Müllsäcke müssen wieder her, da hilft alles nix. Elisabetta bemitleidet uns sehr.

Durch die nassen Kastanienwälder machen wir uns auf nach Unter-Tribil (Tribil Inferiore). Auf den Pfaden ist es total sumpfig, deshalb entscheiden wir uns dann doch für die Asphaltstraße. Zum Glück ist Sonntag und gerade Gottesdienst, da ist wenig los.

In San Leonardo machen wir eine Mittagsrast bis der Regen endlich aufhört.

Über das Kloster in Castelmonte geht es weiter bis zu unserem Agritourismo in Albana.

Nach erledigter Dusche und Windelwäsche pilgern wir noch 20 min zu Fuß zu “Da Mario” in den Nachbarort (Tim schreit 20 min, wir dachten es geht ohne Kraxe). Italienische Restaurants ohne Pizza auf der Karte sind erfahrungsgemäß spitzenmäßig.

Und so ist es auch – einfach traumhaft von Anfang bis Ende und alles selbstgemacht. Tim kriegt sogar eine eigene Portion handgemachte Kinder-Gnocchi und auch der Wein ist prima.

Tag 26/31: Tolmin bis Tribil Superiore

Es geht heute nun weiter über die Wälder Norditaliens. Wir laufen den sogenannten “1. Weltkrieg Trail” über die Grenze nach Italien. Gleichzeitig ist es auch mal wieder ein Stück des Alpe Adria Weges.

Der Dauerregen von gestern setzt sich am Vormittag leider noch fort. Da wir das spezielle Regencover für die Deuter 3 Kraxe nicht besitzen, müssen wir mit einem Müll Sack improvisieren. Klappt sogar ganz hervorragend!

Nach 2 Stunden bergauf zum Kolovrat – Pass kommt die Sonne raus.

Oben geht es durch die gut erhaltenen Weltkriegs – Schützengräben über die Grenze nach Italien.

Dieser Ort war zwischen 1915 und 1917 gar nicht so unbedeutend. Ganze 12 Gefechte (die Isonzoschlachten) lieferten sich die Italiener hier mit dem damaligen Österreich – Ungarn auf einer Frontlinie von 90 km. Zugunsten von Letzteren. Allerdings ließen knapp 20.000 Soldaten von österreich-ungarischer Seite und 40.000 von italienischer Seite ihr Leben in diesem Gebiet im Friaul.

Es geht weiter auf dem Gedenkweg bis in den Ort Clabuzzaro. In der Osteria bleiben wir kurz für Cappuccino und warmen Schokokuchen. Genau in dieser halber Stunde kommt ein Platzregen herunter. Was für ein Glück!

Bei trockenem Wetter steigen wir noch auf den Gipfel des Monte Cum und schließlich durch matschige Pfade hinab in unseren heutigen Zielort Tribil Superiore in die Pension Alla Rosa.

Elisabetta kocht jeden Abebd mit viel Liebe extra für Ihre Gäste und nimmt uns sehr herzlich auf. Die restliche Familie sitzt noch lange bei Rotwein oder Espresso in der Stube und spielt Karten. Man merkt gleich, dass man im Italien ist.

Tag 25/31: Pausetag in Tolmin

Zum heutigen Tag gibt’s nicht so viel zu sagen. Wir werden hier im schönen Hostel Hildegarden entspannt frühstücken, im Garten rumhängen und einen Schönheitsschlaf einplanen.

Am Nachmittag raffen wir uns doch noch mal für einen Spaziergang zum Isonzo Fluss und dem Restaurant mit Riesenspielplatz Lubrca auf.

Auf dem Rückweg geraten wir leider in totalen Dauerregen und müssen in den Supermarkt flüchten. Aber es hört nicht auf und so sind wir eben bis auf die Unterhose nass als wir wieder im Hostel sind.

Hier kann man in einer super ausgestatteten Küche abends sogar kochen. Deshalb gleichen wir heute mal den Salat-Entzug aus. Morgen geht es (vermutlich im Regen) weiter über die italienische Grenze.

Tag 24/31: Koča na planini Razor bis Tolmin

Yippie Yeah! Die Alpen sind überquert!

In Tolmin haben wir nun nach insgesamt 24 Etappen sämtliche Gebirgsgruppen auf der östlichsten Route durchwandert:

Durch das steinerne Meer der Berchtesgadener Alpen, die grasigen Salzburger Schieferalpen, die beiden verlassenen Gebirge, Goldberg- und Kreuzeckgruppe der Hohen Tauern, die ruhigen Gailtaler Alpen und über den Karnischen Hauptkamm in die wilden Julischen Alpen. Knapp 22 000 Höhenmeter und 380 Kilometer liegen bereits hinter uns.

Es war uns ein Vergnügen! Wir sind auf Felsen geklettert, im Bergsee gebadet, mit den Kühen geredet (Tim), frische Buttermilch getrunken, nette Menschen kennengelernt und uns in diverse Matratzelager gekuschelt. Insgesamt war es ein wahnsinniges Abenteuer für uns drei.

Nun stürzen wir uns noch für weitere 5 Tage in die Weinberge von Frial-Julisch Venetien in Italien.

Aber zuerst entspannen wir einen Tag in Tolmin mit der schönen Soča-Klamm:

 

In Tolmin ist übrigens Heavy Metal Festival. Mal sehen ob wir davon heuten Abend etwas mitbekommen.

Tag 23/31: Koča pri Triglavskih jezerih bis Koča na planini Razor

Mit dem heutigen Globoko Pass laufen wir über den letzten Alpenpass unserer Reise. Danach geht‘s nur noch runter nach Tolmin.

Wir laufen den ganzen Vormittag quer durch die Botanik bis zur Komni – Hütte. Hier gibt‘s Brotzeit aus dem Rucksack und ein bisschen was von der Hütte.

Dann steigen wir hinauf zum Pass. Das zieht sich. Zwischendurch sind immer wieder Flachstücke zu bewältigen. Aber wir begegnen einer Schlange! Welche, wissen wir nicht.

Christoph‘s Schuhsohle gibt schon zum zweiten Mal den Geist auf und wir müssen einen Reparatur-Stop einlegen. Zum Glück haben wir immer den Superkleber dabei (meine Schuhe wurden auch schon mehrfach geklebt). Vielleicht brauchen wir daheim neue Sohlen.

Von hier oben sollte man eigentlich schon das Meer sehen, aber die Sicht ist heute leicht getrübt. Macht nix, wir freuen uns trotzdem über diesen letzten Pass!

Nach dem Globoko – Pass geht es noch 500 Hm bergab zur Hütte. Jetzt erst sehen wir das erste Edelweiß in der Wiese.

Auf der Razor-Hütte gibt es übrigens eine unschlagbar gute Juta, die typisch slowenische Sauerkrautsuppe die man hier auch gerne nachkochen kann (der Kochkreis darf sich schonmal auf die Suppe freuen).

Tag 22/31: Pogačnikov dom na Kriških podih bis Koča pri Triglavskih jezerih

Heute geht es weiter durch die weißen Dachsteinkalke und über den Luknja – Pass. Generell ist die Chance Steinböcke zu beobachten am größten und gleich nach 15 Minuten unterwegs haben wir tatsächlich das Glück!

Durch die Karsthochflächen geht es über tiefe Spalten bis auf den Pass hinauf.

Dann folgen wir einer ausgesetzten Militärstraße in Richtung Etappenziel: Doliču – Hütte. 

Hier liegt sogar ab und zu noch Restschnee!

Ungute Überraschung auf der Hütte: Es gibt absolut kein Wasser. Noch nicht mal zum Händewaschen, geschweige denn zum Trinken. Das Helikopter -Wasser muss in teuren und umweltbelastenden PET-Flaschen gekauft werden. Das wollen wir eigentlich nicht. Deshalb beschließen wir nach den 6 Stunden doch noch 3,5 Stunden weiter zur Triglavskih jezerih – Hütte zu gehen. 

Wir laufen durchs Sieben-Seen-Tal zu dem auch der Nierensee gehört.

Überraschenderweise treffen wir Harald und Simone wieder, die gerade vom Triglav absteigen und auch in dieser Hütte schlafen.

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